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Mehr Ruhe und Entspannung durch die richtige Planung

Wir sind nahezu ständig von Geräuschen umgeben. Dabei kann es sich um Unterhaltungen, Musik oder das Rauschen des Windes handeln. Aber auch um Verkehrsgeräusche, bellende Hunde oder die Nachbarn bei der Gartenarbeit. Doch wann werden Geräusche zu Lärm, wie wirkt sich dieser auf das Wohlbefinden aus und wie kommt mehr Ruhe in Wohn- und Arbeitsräume? Die geeigneten Türen und weitere Maßnahmen helfen Ihnen mehr Ruhe in Ihre Innenräume zu bringen.

Ruhe und Entspannung sind wichtig für das subjektive Wohlbefinden und die Gesundheit. Doch es gibt eine Vielzahl an Geräusch- bzw. Lärmquellen, die sich negativ darauf auswirken können. Durch die richtigen Vorkehrungsmaßnahmen bei Neubauten, aber auch bei bestehenden Wohnräumen können Oasen der Ruhe entstehen.

Lärmquellen und ihr Einfluss

Wir sind ständig von Geräuschen, also Schall umgeben. Dieser wird in Dezibel (dB) gemessen. Doch nicht alle Geräusche werden auch als unangenehmer oder gar schädlicher Lärm wahrgenommen. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle: das Geräusch selbst, dessen Lautstärke und Tonhöhe, der Geräuschpegel der Umgebung und das subjektive Empfinden. Die WHO empfiehlt in Wohnräumen einen Schallpegel von 35 dB (tagsüber) und 30 dB (nachts) nicht zu überschreiten. Sind wir über einen längeren Zeitraum einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt, kann das negative Folgen haben. Wir befinden uns dadurch ständig im Stress, was zu verminderter Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und Depressionen führen kann. Chronischer Lärm kann auch physische Folgen haben – etwa indem er sich schädlich auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt.

Studien belegen, dass das menschliche Gehirn und auch der Körper Ruhe brauchen, um sich zu erholen. Ein permanenter Geräuschpegel versetzt den Körper in Stress und erschöpft nach gewisser Zeit das Gehirn. Daher sind regelmäßige Ruhepausen wichtig für Gesundheit und Leistungsfähigkeit, stärken die Konzentrationsfähigkeit und das Lernvermögen und wirken sich positiv auf die Kreativität aus.

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Der Weg zu mehr Ruhe in Innenräumen

Im Alltag – im Büro aber auch im Home-Office und beim Home-Schooling – sind wir einem beständigen Geräuschpegel ausgesetzt: Surren von PCs und Druckern, Tastenklappern, Rascheln von Papier, Gespräche von Kolleginnen und Familienmitgliedern sowie Geräusche aus Nebenzimmern. Wie kommt mehr Ruhe in unser Leben? 

Bereits beim Neu- oder Umbau der eigenen vier Wände können Maßnahmen eingeplant werden, um Lärm zu vermeiden:

  • Je nachdem, ob man in einer eher lauten oder leisen Gegend baut, gibt es Bauteile mit unterschiedlichen Schalldämmmaßen. Hinzu kommt die Wärmedämmung: Hier gibt es Systeme, die sich positiv auf den Lärmschutz auswirken können – beispielweise aufgebaut aus Mineralwolle oder mit vorgehängten und hinterlüfteten Fassadenverkleidungen.
  • Auch der richtige Grundriss kann Lärm vermeiden. Räume, in denen Ruhe besonders wichtig ist – wie Schlaf- und Arbeitsräume – sollten nicht zur Straße hin ausgerichtet werden. Auch Technik- und Waschräume oder Bereiche, in denen Kinder spielen, sollten möglichst nicht an Arbeits- und Schlafräume angrenzen.
  • Innenwände können entsprechend geplant und gedämmt werden. Dabei gibt es die einschalige massive Bauweise und die mehrschalige Mischbauweise. Bei der massiven Bauweise kommen Ziegel, Beton und Holzbohlen zum Einsatz. Bei der Mischbauweise werden Gipskartonplatten, Leichtbauwände und schmälere Ziegel verbaut und die Zwischenräume werden mit Dämmmaterial gefüllt.
  • Fenster und Rollläden bestimmen maßgeblich, wie gut die Außenwände vor Lärm schützen. Dabei kommt es auf die Qualität der Fenster, aber auch auf den fachgerechten Einbau an. Rollläden schützen zusätzlich vor Geräuschen von außen.
  • Zudem dürfen Treppen- und Stiegengänge nicht vernachlässigt werden – sie sind besonders sensible Bereiche. Beim Gehen werden einzelne Stufen in Schwingung versetzte, die sich auf die umliegenden Wände und damit auch auf Räume überträgt. Durch die richtige Konstriktion kann das verhindert werden.
  • In Innenräumen kann vor allem die richtige Tür Wunder wirken:
    • SILENT +: Fast alle DANA Türenmodelle können mit dem SILENT+ Paket ausgestattet werden. Damit bringen Sie mehr Ruhe in Ihre Räume – für ein harmonischeres Zusammenleben und Arbeiten. Türen mit SILENT+ verfügen über eine Schalleinlage und automatische Absenkdichtungen, die bis zu 35 dB Lärm schützen (Standardinnentüren erzielen nur einen Schutz von ca. 20 dB). Besonders geeignet ist SILENT+ für die Türen zu Spiel- und Arbeitszimmern, Technik- und Werkräumen. So bleibt der Lärm dort, wo er entsteht.
    • Funktionstüren mit Schallschutz

 

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Lärmschutz bis zu 35 dB dank Schalleinlage und Absenkdichtung – mehr als jede Standard- Innentür!

Mehr über die DANA Türenmodelle und die Vorteile von SILENT+ finden Sie hier!

Auch für bestehende Räumlichkeiten gibt es Maßnahmen, die nachträglich umgesetzt werden können, um Lärm zu reduzieren. Dabei spielt die Verwendung von Materialien, die den Schall absorbieren bzw. dämpfen eine große Rolle:

  • Auf Böden entsteht sogenannter Trittschall. Dieser kann durch die Wahl des Bodenbelags und die richtige Verlegung reduziert werden. Kork-, Laminat-, Holz- und Teppichböden sind besonders leise. Darunter sollte sich immer ein schwimmender Estrich oder eine Lage Dämmfilz befinden, um eine möglichst gute Schalldämmung zu erzielen. Werden Fließen verlegt ist es wichtig, dass die Fugen, die an die Wand anschließen, mit einer dauerelastischen Masse wie Silikon gefüllt werden. Nur so wird die Ausbreitung von Schall auf die umliegenden Wände gestoppt.
  • Glatte Oberflächen tragen dazu bei, dass Schall reflektiert wird und sich ausbreitet. Daher eignen sich Dekorations- und Einrichtungsgegenstände mit weichen oder porösen Oberflächen, um Ruhe zu schaffen – sie stoppen den Schall. Hierfür eignen sich Vorhänge, Teppiche und Polstermöbel.

Für möglichst viel Ruhe und Entspannung in den eignen vier Wänden ist vor allem die entsprechende Planung wichtig. Unsere Türen-Experten beraten Sie gerne rund um alle DANA Türenmodelle und das SILENT+ Paket – für mehr Wohlbefinden.